Wie es hier bald weitergehen wird......

Den meisten ist ja sicher aufgefallen, dass unser Leben seit geraumer Zeit nicht mehr seinen gewohnten Gang geht.

Da ich derzeit noch meinen imaginären  (zum Teil selbstauferlegten) Maulkorb trage, für´s erste jetzt mal nur ganz kurz:

Wir sind seit 23. März wieder in Deutschland und werden auch hier bleiben - No Way Back!

Allerdings lockern sich die Riemchen des Maulkorbes mit jedem Tag etwas mehr, was größtenteils auf mangelnde Unterstützung und Zusammenarbeit mit den verschiedensten Stellen zurückzuführen ist, die uns einen Neuanfang hier wirklich manchmal echt schwer machen.

Deshalb kann es nicht mehr lange dauern, bis ich dann dem Namen meines Blogs endlich mal gerecht werde - dann gibt es die ganze und vor allem ungeschönte Wahrheit über alles, was sich in den letzten Monaten ereignet hat.

Und da wir nix mehr zu verlieren haben, wird es zur Abwechslung mal weder amüsant noch diplomatisch oder ironisch geschrieben sein, sondern ich werde offen und ehrlich, stellenweise sehr emotional über Ereignisse schreiben, die Kopfschütteln und hoffentlich auch zum Nachdenken anregen.

Also zurücklehnen und entspannen - I´ll be back soon..........

Ich mag kein Vatermörder sein oder einfach "Ich habe fertig"

Es ist egal, wie lange ich nachdenke darüber, wie ich noch so manches ausgefeilt formulieren könnte und es hier schreiben könnte - irgendeinem würde ich damit ja doch wieder auf den Schlips treten.
Auch wenn ich das gar nicht wöllte, einer findet sich immer, der es "grenzwertig" findet.

An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an den Wehrbeauftragten der Bundeswehr für dieses Wort "grenzwertig" mit der er den Inhalt dieses Blogs beschrieben hat!

In den letzten Wochen habe ich einige sehr schlaue Aussagen zu hören bekommen, über die es sich doch nachzudenken lohnt.

"Recht haben heisst noch lange nicht Recht bekommen."

Und infolge dessen:

"Kämpft man um sein Recht, wird man schnell zum Vatermörder."

Es ist nicht so, dass ich zu feige wäre, ein "Vatermörder" (im übertragenen Sinne - mein Papa ist echt der Letzte, bei dem ich Mordgedanken hege) zu sein.
Allerdings stehe ich nicht allein hier, immerhin habe ich die Verantwortung für eine Familie, die ich ungewollt in den Kampf hineinziehen würde.

Und das könnte das ganze eigentlich nur verschlimmern, wenn das mal nicht schon passsiert ist.

Also finden wir uns mehr oder weniger damit ab, nicht in allem unser Recht zu bekommen und tun einigen den Gefallen, Gras über gewisse Dinge wachsen zu lassen.

Aber bevor ich nun hier zum Ende komme, noch ein paar Worte an eben diese jene Mitmenschen, die sich in den letzten Monaten von uns haben beleidigt, belogen, betrogen oder gar verleumdet gesehen haben:

Ich bin nach wie vor der Meinung, nicht wir haben den Stunk angefangen!
Wir hatten nur nicht bedacht, dass sich doch jeder selbst der Nächste ist und es manch einem an Verständnis für unsere Situation gefehlt hat.

Wenn wir im Nachhinein durch von anderen nicht eingehaltene Absprachen in Verruf gekommen sind und sich aufgrund dessen manch einer von uns abgewandt hat, so muss ich sagen, mir hat das bei einigen wirklich weh getan, weil ich es in dem Moment nicht verstanden habe.
Doch mittlerweile tangieren mich auch diese Leute nur noch peripher, auf gut deutsch:
Die könnne mich kreuzweise am A**** lecken.

Mach dir keine Gedanken über die Menschen aus deiner Vergangenheit denn es gibt Gründe warum sie es nicht in deine Zukunft geschafft haben

Und wer will schon oberflächliche, opportunistische und feige Menschen in seinem Leben um sich haben? Wir nicht.

Also Kurzzusammenfassung:

Wir waren die ganze Zeit die Gearschten und nicht ihr, also runterkommen aufhören, sich permanent angepisst zu fühlen.

Nicht wir haben irgend jemandem Steine in den Weg gelegt und das Leben schwer gemacht, sondern wir sind heute noch am Wegschaufeln, was sich seit März 2009 so angehäuft hat - auch dank Euch!

Und es seid auch nicht ihr, die seelisch schwer Schaden genommen haben und daran noch lange zu knabbern haben (auch wenn mir zu Ohren gekommen ist, wir wären für diverse Magengeschwüre und Schlafstörungen verantwortlich)!

Ja, wir haben ab einem gewissen Zeitpunkt scharf zurückgeschossen, aber jede dieser Kugeln habt ihr Euch redlich verdient!

So, das musste raus........

Gehabt Euch wohl!



Damit schliesse ich den Blog, gerne hätte ich ein anderes Ende gesehen, aber nun - das ist das Leben.

Boah - ich kann richtig hören, wie manch einer jetzt aufatmet.............trollig, soviel Angst vor der Wahrheit zu haben  :-))))))))))

Danke an die jahrelangen treuen Leser und ein großes Pfui an diejenigen die es "grenzwertig" fanden ;-)

Mal sehen, wer sich jetzt angesprochen fühlt

Eine uralte Weisheit der Dakota-Indianer besagt:
"Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab."

Doch hochqualifiziertes Führungspersonal hat für derartige Situationen zahlreiche erfolgsorientierte Strategien und zielführende Methoden entwickelt:

Wir sagen: "So haben wir das Pferd doch immer geritten."

Wir besorgen eine größere Peitsche.

Wir wechselnd das Stroh im Stall aus.

Wir lassen den Stall renovieren. 

Wir schließen mit dem Personalrat eine Dienstvereinbarung über den Einsatz toter Pferde in der Verwaltung.

Wir berufen einen ämterübergreifenden Arbeitskreis, um das tote Pferd zu analysieren.

Wir besuchen andere Verwaltungen, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet.


Wir stellen fest, dass die anderen auch tote Pferde reiten und erklären dies zum Normalzustand. 


Wir ernennen einen Verwaltungsmitarbeiter zum Beauftragten für das Totepferdewesen. 


Wir bilden eine Task Force, um das tote Pferd wiederzubeleben.


Wir stellen Vergleiche unterschiedlich toter Pferde an.


Wir ändern die Kriterien, die besagen, ob ein Pferd tot ist.


Wir erklären: "Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht doch motivieren könnte."


Wir erklären: "Wenn man das tote Pferd schon nicht reiten kann, dann kann es doch wenigstens eine Kutsche ziehen". 


Wir bilden einen Qualitätszirkel, um eine Verwendung für tote Pferde zu finden.


Wir kündigen nach Anhörung des Personalrates dem Pferd fristlos, da es sich um einen klaren Fall von Arbeitsverweigerung handelt. 


Wir wenden die Helmut-Kohl-Strategie an: Wir setzen uns hin und warten sechzehn Jahre, ob das Pferd sich nicht einfach nur tot stellt. 


Wir wenden die Gerhard-Schröder-Strategie an: Wir schnallen dem toten Pferd einen leichteren Sattel um, damit es die Chance hat, sich wieder von selbst zu erholen. 


Wir wenden die Angela-Merkel-Strategie an: Alle dürfen munter sich widersprechende Vorschläge machen und am Schluss ist der Koalitionspartner schuld, wenn das Pferd sich nicht bewegt.

Wir legen das tote Pferd bei jemand anderem in den Stall und behaupten, es sei seines.



Mit meiner minimalen Lebenserfahrung und meinem weiblich-blonden Intellekt frage ich mich auch, warum kümmert man sich nicht um das Pferd, bevor es die Hufe hochklappt?
Immerhin fällt der Schimmel, Rappe, Hengst, selbst der Klappergaul nicht von heute auf morgen tot um.


BESCHEID!